Schwerpunkte

Basale Stimulation

Mittels basaler Stimulation werden die Wahrnehmungsbereiche aktiviert und primäre Körper- und Bewegungserfahrungen angeregt. 

 

Dadurch wird eine individuelle non-verbale Kommunikation bei Menschen erreicht, deren Eigenaktivität aufgrund ihrer mangelnden Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist und deren Fähigkeit zur Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist.

Snoezelen

Über das Snoezelen werden bei Menschen mit leichten und schweren Beeinträchtigungen die sensitiven Wahrnehmungen verbessert. Zugleich können sie sich dabei entspannen.

 

Snoezelen findet im speziell ausgestatteten Raum mit bequemen Liegeflächen, unterschiedlichen Lichtquellen und Projektoren statt.

 

Für die Klienten wird eine stimmungsvolle Atmosphäre mit ausgewählter Entspannungsmusik und wohlriechenden Düften geschaffen. Snoezelen soll Wohlbefinden erzeugen.

 

Reizüberflutete Klienten in Angstzuständen werden während des Angebotes ruhiger und entspannter. Sie fühlen sich in dieser stimmungsvollen Atmosphäre geborgen und sicher. Zudem können sie soziale Kontakte zu anderen Klienten pflegen.

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation

Es gibt Menschen, die aufgrund von angeborenen oder erworbenen Schädigungen Beein­trächtigungen in der Kommunikation und sprachlichen Verständigung mit ihrer Umwelt erfah­ren.

 

Durch den Einsatz von Unterstützter Kommunikation können sie eine Verbesserung ihrer Verständigung erreichen.

 

Umsetzung

In der Stiftung Weidli Stans leben und arbeiten Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind.

 

Deshalb entstand die zentrale Aufgabe, individuelle geeignete Kommunikationsformen zu erproben und bei Bedarf anzuwenden. Die Stiftung handelt nach dem Prinzip, dass jeder Mensch ein Recht auf Kommunikation hat. Hier verbirgt sich die Grundhaltung, dass Kommunikation als ein Grundbedürfnis gilt ud dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt zu kommunizieren.

 

Basale Kommunikation nach Winfried Mall

Die basale Kommunikation wird bei Menschen mit schweren kognitiven und mehrfachen Beeinträchtigungen angewendet, die sich verbal nicht ausdrücken können, deren Mimik und Gestik keinen erkennbaren Bedeutungsgehalt haben

 

Ziel der basalen Kommunikation ist, eine kommunikative Situation herzustellen.

 

Zentrale Kommunikationsmittel sind der Atemrhythmus, der Körperkontakt, die Bewegung und die Stimme.

Kommunizieren über Musik

Das Konzept der musikbasierten Kommunikation ist eine Arbeitsmethode, die mit schwer mehrfachbeeinträchtigten Klienten durchgeführt werden kann.

 

Der Schwerpunkt liegt auf einer nonverbalen Kommunikation. Es geht um die Umsetzung von körperlichen Äusserungen in Musik sowie um das Erkennen, Annehmen und darauf reagieren (spiegeln der individuellen Eigenlaute (Sprache) der Klienten).

 

Die musikbasisierte Kommunikation ermöglicht den Begleitpersonen einen Kontakt zum Klienten herzustellen. Motivieren zum "Handeln" zum "Aktiv" werden, zum "Kontakt" aufnehmen mit seinem Gegenüber sich "zeigen/mitteilen".

 

Sie gibt dem Menschen mit einer Beeinträchtigung Gelegenheit, sich wahrgenommen zu fühlen auf einer Ebene, die er kennt und versteht.

Kreativität

Kreativität ist die schöpferische Fähigkeit, Neues zu erschaffen, das in irgendeiner Art und Weise Nutzen oder Sinn hat auch bei der Gestaltung der persönlichen Tagesstruktur.

 

Alle Menschen haben die Anlage dazu, kreativ zu sein. Unterschiedlich ist allein, wie stark oder schwach die Ausprägung dieser Anlage ist und in welchen Bereichen es ihnen leichter fällt, kreativ zu sein als in anderen.

 

Die meisten Menschen verbinden Kreativität mit den Künsten. Kreativität beschränkt sich aber nicht nur auf Malen, Musizieren oder Schauspielern.

 

Kreativität wird überall dort gebraucht, wo es darum geht, neue Wege, neue Lösungen oder neue Ideen zu finden.

Kinästhetik & Bewegung

Mittels Kinästhetik wird Menschen mit schweren mehrfachen Beeinträchtigungen Erfahrungen in Wahrnehmung der eigenen Bewegung ermöglicht.

 

Kinästetik führt zu einer erhöhten Achtsamkeit für die Qualitäten und Unterschiede der eigenen Bewegung in allen alltäglichen Aktivitäten.

 

Der Name ist zusammengesetzt aus den griechischen Worten für Bewegung und Wahrnehmung und bedeutet so viel wie „Die Kunst der Bewegungs-Wahrnehmung“.

 

Schwerpunktthemen

Der Leiter des Bereichs Tagesstätte, Klaus Keller, ist ihr direkter Ansprechpartner. Er klärt mit den Bezugspersonen, den Klienten und den Fachpersonen die Wünsche und Möglichkeiten ab.

 

Zusammen mit den Fachpersonen der Ateliers steht er ihnen als Ansprechpersone für Fragen und weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Kontakt

Leiter Tagesstätte

Klaus Keller

 

Tel. 041 618 78 20

klaus.keller(a)weidli-stans.ch